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Lanzarotes Landwirtschaft
Nahrungsmittel werden von Lanzarote mehr oder weniger komplett importiert, vor allem von den Nachbarinseln Teneriffa und Gran Canaria, die über eine
umfangreiche Landwirtschaft verfügen. Lanzarote selbst betreibt eigentlich eine reine Monokultur, nämlich den Anbau von Wein. Das allerdings muß man den
Inselbewohnern lassen, machen diese mit großem Geschick und Engagement. Da der Boden meist mit einer unfruchtbaren Ascheschicht bedeckt ist, gräbt man Löcher
in den Boden um dort dann Wein anzubauen. Der Wein schafft es dann, die fruchtbaren Bodenteile zu bewurzeln. Geschmacklich ist der Wein häufig sehr gut, die
Qualität schwankt aber leider jährlich, da vor allem unterschiedliche Niederschläge und heiße afrikanische Wüstenwinde, dem Wein zu schaffen machen. Bedingt
durch den Klimawandel, scheinen die Niederschläge in der Vergangenheit langsam zurück zu gehen, während die Phasen mit heißen Wüstenwinden, die Temperaturen
von über 45 Grad erzeugen können, immer häufiger werden. Dieses Wetterphänomen nennt man Calima und dieser betrifft alle kanarischen Inseln, wirkt sich
jedoch auf Lanzarote aufgrund seiner Nähe zum afrikanischen Festland meist stärker aus.
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