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Yaiza im Süden von Lanzarote

Im Süden von Lanzarote befindet sich die Gemeinde Yaiza, zu der die Orte El Golfo, Femés, La Geria, Playa Blanca, Playa Quemada und Uga gehören.

Das vielleicht schönste Dorf der ganzen Insel heißt ebenfalls Yaiza und ist in der gleichnamigen Gemeinde zu finden. Es wurde schon desöfteren zum schönsten Ort von Spanien gewählt und liegt zwischen dem Bergrücken von Los Ajaches und den Vulkanen des Timanfaya-Gebirges. Die Straßen sind mit Palmen gesäumt, die Häuser strahlend weiß mit grünen Fensterläden. Bei einem Spaziergang durch den Ort kann man diese Idylle, mit den Feuerbergen im Hintergrund, herrlich auf sich wirken lassen.

Nachdem vieles bei den Vulkanausbrüchen im 18. Jahrhundert zerstört worden war, bauten die Einwohner ihr Dorf mit viel Liebe wieder neu auf. Eines der wenigen Gebäude, die nicht zerstört worden waren, war ein etwa 300 Jahre altes Landgut, das in den 1970er Jahren von César Manrique und einem Freund gekauft wurde. Erst sollte es als Atelier dienen, doch dann wurde es zu einem der schönsten Restaurants der ganzen Insel, dem La Era, umgebaut.

Eine beliebte Sehenswürdigkeit ist die Kirche Iglesia Nuestra Señora de los Remedios, die sich an dem gleichnamigen Platz, der Plaza de los Remedios, befindet. Nach den verherenden Vulkanausbrüchen mußte auch diese Pfarrkirche aufwendig restauriert werden. Im Inneren gibt es mehrere Holzaltäre und eine Statue der Heiligen Señora de los Remedios.

Kunstwerke aus der Region kann man sich im Haus der Kultur, Casa de la Cultura, ansehen. Dieses Haus wurde im 19. Jahrhundert erbaut und erhielt seinen Namen von dem Politiker und Literaten Benito Perez Armas.
Die Schönheit dieses Ortes, die einem riesigen Garten gleichkommt, kann man besonders gut bei einem Spaziergang durch die Straßen und Gassen auf sich wirken lassen. Anschließend kann man in einem der unzähligen Restaurants die kanarischen Spezialitäten probieren.

1990 wurde eine kleine Säule mit einer Gedenktafel errichtet, die an die schweren Vulkanausbrüche erinnern soll. Sie ist dem Pfarrer von Yaiza, Andrés Lorenzo Curbelo, gewidmet. Denn dank seinen Aufzeichnungen weiß man noch heute viel über diese Ausbrüche.


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